Blühendes Allgäu – Die ersten Klassen entdecken die bunte Wiesenwelt
- 14. Juli
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Im Rahmen des Projekts „Blühendes Allgäu – Was blüht denn da?“ machten sich die beiden ersten Klassen auf den Weg zu einer Wiese nahe des Haienbachs in Memmingerberg. Gemeinsam wanderten die Kinder dorthin und erlebten einen spannenden Vormittag in der Natur.
Vor Ort begrüßte uns Frau Staude-Hörtensteiner vom Bund Naturschutz. Mit allen Sinnen erkundeten die Kinder die artenreiche Wiese und lernten viele heimische Wildpflanzen kennen. Besonders begeistert hörten sie die Geschichte vom „kleinen Gärtner“, der zeigte, dass selbst das unscheinbare Gänseblümchen eine wertvolle Pflanze ist.
Ein weiteres Thema war die faszinierende Verwandlung einer Raupe zum Schmetterling. Dabei konnten die Erstklässler ihr Wissen bereits unter Beweis stellen, denn beide Klassen hatten im Unterricht schon erfolgreich Distelfalter gezüchtet und deren Entwicklung hautnah miterlebt.
Anschließend wurden die Kinder selbst zu kleinen Gärtnerinnen und Gärtnern: Mit Lehm, Erde und Wildblumensamen stellten sie eigene Samenbomben her. Danach ging es auf Entdeckungstour über die Wiese. Gemeinsam suchten sie Gänseblümchen, Spitzwegerich, Rotklee, Weißklee und Schafgarbe. Für besonders mutige Kinder war das vorsichtige Pflücken eines kleinen Brennnesselblattes eine spannende Herausforderung.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein kleines Andenken, auf dem die gefundenen Wiesenpflanzen aufgeklebt werden konnten. Als besondere Erinnerung zauberte Frau Staude-Hörtensteiner jedem Kind außerdem noch ein kleines Blätter-Tattoo auf den Arm. Mit vielen neuen Eindrücken und einem größeren Bewusstsein für die heimische Pflanzenwelt machten sich die Klassen schließlich wieder auf den Rückweg zur Schule.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Staude-Hörtensteiner, den Bund Naturschutz und das Umweltmobil für diesen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag in der Natur!








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